Bei einer Feuerbestattung erfolgt die Verbrennung des/der Verstorbenen in einem Sarg. Die Asche des/der Verstorbenen wird dann in einer Urne beigesetzt.
Auf den Friedhöfen in Rostock:
können Urnen auf Reihen-, Familien- und anonymen Grabstellen beigesetzt werden.
In den letzten Jahren bevorzugen immer mehr Familien die Beerdigung ihres/ihrer
Verstorbenen auf einer
Urnengemeinschaftsanlage oder auf einer Aschestreuwiese.
Unter der Bestattung auf einer Urnengemeinschaftsanlage versteht man die
Beisetzung der Asche eines/einer Verstorbenen auf einer parkähnlich gestalteten
Anlage auf einem Friedhof. Auf dieser Anlage werden nacheinander und nebeneinander
Urnen beigesetzt. Die einzelne Beisetzungsstelle ist nicht gekennzeichnet.
Diese parkähnliche Anlage wird vom Friedhof bepflanzt und gepflegt.
Die Bestattungsfläche darf nicht betreten werden. Blumen legen die Angehörigen
an dafür eingerichteten Stellen ab.
Die Pflege der Urnengemeinschaftsanlage wird für mindestens 20 Jahre garantiert.
Vor der Einäscherung haben die
Angehörigen die Möglichkeit den Verstorbenen noch einmal zu sehen,
um sich von ihm zu verabschieden. Bei der Abschiednahme ist der/die Verstorbene
in den entsprechenden Räumlichkeiten des Friedhofs im Sarg liegend aufgebahrt.
Nach der Einäscherung wird in der Feierhalle des Friedhofs eine Trauerfeier
veranstaltet, bei der Musik abgespielt wird und ein Redner den verstorbenen
würdigt. Danach gehen alle Angehörigen gemeinsam zur Urnengemeinschaftsanlage.
Die Urne wird dann in die Erde gelassen und das Grab geschlossen.
In Rostock gibt es auf dem Neuen Friedhof und dem Neuen Friedhof Warnemünde
Urnengemeinschaftsanlagen. Die Anbringung des Namens des/der Verstorbenen
auf einem Gemeinschaftsstein ist auf dem Neuen Friedhof Rostock möglich.
Seit 2008 besteht auf dem Neuen Friedhof Rostock die Möglichkeit einer Bestattung im Kolumbarium.
Weiterführender Link: Informationen zum Kolumarium